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275 Jahre Fleischerei Erpenbeck

Wow: Seit 275 Jahren besteht die Fleischerei Erpenbeck in Glandorf (Landkreis Osnabrück).

OnlineFirst3-Bild Georg Lukas

Dieses stolze Jubiläum feierten die Genuss-Handwerker jüngst. „Wir haben gut ein Jahr lang auf dieses Fest hingearbeitet“, schildert Mathis Erpenbeck, einer der beiden Söhne von Willi Erpenbeck. Klar sei all das herausfordernd gewesen, aber mit den etwa 2.500 bis 3.000 Besuchern, die man durch die Produktion geschleust habe, ein voller Erfolg: „Da zeigte sich schnell, dass wir viele neue Gesichter jenseits unserer Stammkundschaft begrüßen konnten“, äußert sich der Vater „sehr zufrieden“.

Und froh darüber, dass man auf die im Vorfeld durchgesprochenen, möglicherweise negativen Szenarien verzichten konnte. „Wir haben uns auch auf Demos oder sonst was vorbereitet, das geht ja heute leider nicht mehr anders.“ Viele Argumente legte man sich parat, dabei kennt sie der Großteil der Kundschaft längst.

Das fängt bei der Herkunft der Rinder und Schweine an, die der Betrieb mit Namen und Anschrift der Landwirte benennt. Das geht mit der 2009 erworbenen EU-Zulassung fürs Schlachten weiter, um Transportwege kurz zuhalten. Und schließlich bietet die Metzgerei viele Spezialitäten an, auch fertig zubereitet und als Konserve haltbar. Darunter Zunge in Madeira, Hühnerfrikassee oder Schnibbelbohneneintopf – die es allesamt oft in Restaurants gar nicht mehr oder nur noch als Convenienceprodukt gibt. Bei Erpenbeck ist alles selbst gemacht. „Viele Haushalte wollen all das nicht mehr zeitaufwendig kochen. Uns traut man hier Kompetenz zu“, so Willi Erpenbeck.

Mit Mathis und Benedikt Erpenbeck steht die nächste Generation sprichwörtlich im Laden. Letzterer fühlt sich in der Produktion am wohlsten, während Mathis im Verkauf Verantwortung übernehmen will.

Lesen Sie die ganze Reportage mitsamt Bildern im neuen GILDE Genuss-Handwerk,  welches am 1. März erscheinen wird!

Text: Axel Stefan Sonntag - Bilder: Georg Lukas